Kveldulfur schrieb:
Hallo!
Ach herje... diese "Sicherheitsforscher" sind genauso Spammer, wie alle anderen.
Wenn man dort einmal bezahlt, wird man diese nicht mehr los...
Ich kenne einen Kunden, der hat auch auf ein Hinweise, dass die Webseite unsicher ist, reagiert.
Das war 2021... seitdem hat er regelmäßig bis heute bereits über 30 solcher E-Mails erhalten.
Dabei waren viele der Hinweise doppelt und von unterschiedlichen Absendern. Die Nützlichkeit sei mal dahin gestellt.
Aus ethischen Gründen fühlen sich diese Experten verpflichtet einem auf die Probleme der Webseite hinzuweisen und erwarten natürlich eine Belohnung.
Sollte man nicht zahlen, wird einem nach einiger Zeit damit gedroht, dass die Sicherheitslücken in einem Blog "zu Bildungszwecke" veröffentlicht werden!
Also ich kann nur zur Vorsicht raten!
Grüße
Ich bin mir der Problematik bewusst, da gibt es einen grossen "graubereich" zwischen "Black-Hat" (Boesen) und "White-Hat" (guten) Sicherheitsforschern. Viele machen beides, sind daher "grau".
In diesem Fall waren
a) die Meldungen korrekt
b) die Sicherheitsproblemaik nachvollziehbar
c) eine Loesung wurde mitgeliefert
Der ABBUC zahlt keine Bug-Bounties, aber als Zeichen der Anerkennung finde ich ein ABBUC Geschenk angemessen.
Es gibt Menschen, welche von den gezahlten Bug-Bounties (z.B. in Pakistan, Indien, Brasilien, Mexiko etc) leben. Das ist legitim.
Als Firma sollte man auf der Webseite oder in der "security.txt" (RFC 9116 -- muss ich fuer den ABBUC auch noch einrichten) die Bug-Bounty Policy dokumentieren (wie man Meldungen entgegennimmt, wie und ob man Bug-Bounties zahlt). Es gibt auch Dienstleister, welche die Bug-Bounties fuer Firmen organisieren.
Generell sollte man diese Meldungen nicht ignorieren, sondern den gemeldeten Fehlern nachgehen und wenn sich die Fehler bestaetigen lassen, die Fehler beheben. Wenn die Meldung korrekt und legitim war, ist es ein guter Stil sich auch zu bedanken.
https://mastodon.social/@cstrotm https://abbuc.social